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Erster Bauabschnitt am Elisabethen Krankenhaus biegt in die Zielgrade ein. Kovacic Ingenieure ziehen eine positive Zwischenbilanz.

Die Arbeiten am Elisabethen-Krankenhaus laufen auf Hochtouren. Die Kovacic Ingenieure sind für die gesamte Verkehrs- und Erschließungsplanung verantwortlich und mit dem bisherigen Verlauf sehr zufrieden. Denn trotz der großen Herausforderungen verläuft der Krankenhausbetrieb reibungslos. Das liegt vor allem an der flexiblen Arbeitsweise aller am Bau Beteiligten. Der Zeitplan ist sehr eng, aber alle Fachgewerke liegen momentan im vorgesehenen Zeitraster. Die wichtigen Vorarbeiten für das erste große Bettenhaus, an denen Kovacic Ingenieure maßgeblich beteiligt sind, werden im Januar 2010 abgeschlossen.

Etwa 75% der Ver- und Entsorgungsmaßnahmen sind umgesetzt

Derzeit sind etwa 75% der Ver- und Entsorgungsmaßnahme, das heißt der Kanalisations-, Wasser-, Gas-, Strom- und Kommunikationsleitungen des ersten Bauabschnitts umgesetzt. Die restlichen 25% sind Anschluss- und Verbindungsarbeiten an den Bestand und voraussichtlich bis Januar 2010 abgeschlossen. Die Erschließungsarbeiten umfassen auch das Außengelände des Krankenhauses. Mit großer Umsicht gehen die Ingenieure hier zu Werke. Denn Patienten, Personal und Besucher sollen durch die Baustellenarbeiten nicht übermäßig belastet werden. Gerade wegen des langen Zeitraums der Baumaßnahme haben die Planer darauf geachtet, Grünflächen so gut es geht zu erhalten, „so dass nicht überall der Charakter einer Baustelle entsteht“, betont Projektleiter Ralf Kruse.

Part3
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Modernes Interims-Notfallgebäude geht Anfang Dezember in Betrieb
Zentraler Punkt der derzeitigen Bauarbeiten ist die Erstellung eines Interims-Notfallgebäudes in Modulbauweise. Hierfür sind die Bauarbeiten in vollem Gange. Parallel dazu werden Höfe, Rangierflächen, Zufahrten sowie Ver- und Entsorgungsleitungen provisorisch angelegt. Die Bauherren verzichten dabei bewusst auf Ästhetik, da das Interims-Gebäude im Laufe der Baumaßnahme wieder rückgebaut werden soll. Anfang Dezember geht es in Betrieb. „Auf die moderne Notfallaufnahme sind alle sehr stolz“, sagt Ralf Kruse.

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Reibungslose Zusammenarbeit aller Beteiligten
Größere Zwischenfälle gab es bisher nicht. Probleme bereiten nach wie vor die alten Bestandspläne, die zum Teil nicht vollständig sind. „Das ist das Einzige mit dem wir zu kämpfen haben. Denn viele Leitungen sind nicht erfasst “ sagt Kruse. Das Auffinden etwa nicht registrierter Leitungen, erfordert oftmals kurze Abstimmungswege über das weitere Vorgehen und schnelle Entscheidungen zusammen mit den technisch Verantwortlichen des Krankenhauses und den Stadtwerken.
„Der Krankenhausbetrieb läuft davon unabhängig, Ausfälle oder gar Stillstand wären unverantwortlich. Daher reagieren alle sehr schnell und zielgerichtet“, so das Fazit der Kovacic Ingenieure.
Bei Kovacic Ingenieure sind drei Mitarbeiter an diesem Großprojekt planerisch und bau-überwachend beteiligt. Auf kurzfristig erforderliche Planungsänderungen muss sehr flexibel und wirksam reagiert werden. Der individuelle Anspruch des Projekts auf Umsetzung bei einem laufenden und hochsensiblen Krankenhausbetrieb stellt nicht zuletzt für Kovacic Ingenieure eine große Herausforderung dar, an der sich das Büro jeden Tag messen lassen will. „Jedem der Beteiligten aus unserem Büro liegt das Projekt am Herzen, da der funktionierende Krankenhausbetrieb als Prämisse über jeder Entscheidung liegt“, so Ralf Kruse.